Forschung | Wasser | ||||||||||||||
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Forschung an Universitäten und Fachhochschulen zum Themenbereich „Wasser und Viktor Schauberger“ Überblick:
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b) "Zum Einfluss der Wassertemperatur auf die Wasserbewegung und den Sedimenttransport" Im September 2003 kam es zu einer zweiten Studienarbeit Leichtweiß-Institut für Wasserbau an der TU Braunschweig, betreut von Dipl.-Ing. Matthias Mende, vorgelegt von cand. Ing. Anne Müller-Jahreis: Aus dieser Arbeit entnehmen wir folgende Zusammenfassung | ||
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"In dieser Studienarbeit wird, ausgehend von den Theorien Viktor Schaubergers, der Einfluss der Wassertemperatur auf das Fließverhalten und den Sedimenttransport untersucht. Um zu zeigen, inwiefern der Einfluss der Wassertemperatur auf die Wasserbewegung und den Sedimenttransport in den gängigen Fließ- und Feststofftransportformeln berücksichtigt wird, sind in diesem Entwurf einige Beispielrechnungen enthalten.
Diese Aussage stimmt mit Schaubergers Theorien überein. Die Einflüsse der Temperatur sind jedoch sehr komplex: Die Wirkung auf den Sedimenttransport hängt u. a. von der Kornreynoldszahl, der Rauheit der Sohle und der Sohlformen und von der Art des Transportes (Geschiebe, Schwebstoffe) ab. Ferner wird aus der Literaturrecherche ersichtlich, dass die Ergebnisse der Laborversuche oft sehr stark von den Beobachtungen an einem natürlichen Fließgewässer abweichen. Ein Grund hierfür sind Skalierungsprobleme und einschränkende Laborbedingungen. ©Leichtweiß-Institut, TU Braunschweig / Anne Müller-Jahreis | ||
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Soweit ein Ausschnitt aus der umfangreichen wissenschaftlichen Arbeit zu Viktor Schaubergers Theorien und Vergleichen wissenschaftlicher Texte zum Einfluss von Temperaturunterschieden auf das Verhalten von strömendem Wasser. |
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c) Vergleich einer ‚Pendelrampe’ mit konventionellen Bauweisen rauer Rampen“ Diese Arbeit aus 2004 (ebenfalls am Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig) befasst sich mit der von Otmar Grober und der Baubezirksleitung Bruck an der Mur entwickelten Bauform der „Pendelrampe“. Pendelrampen unterscheiden sich durch ihren Aufbau und ihre Funktionsweise von allen anderen Rampenbauweisen. Sie bestehen aus Sohlgurten, die wechselseitig zur Gewässermitte geneigt sind, so dass sich bei Niedrig- und Mittelwasser ein mäandrierender Fließweg einstellt und der Stromstrich bei höheren Abflüssen in Rampenmitte gelenkt wird. Dadurch wird der Strömungsangriff auf die Ufer weitgehend minimiert,was, im Vergleich zu den herkömmlichen Bauweisen, zu einer niedrigeren Bauhöhe der Ufersicherungen führt. Die Ufersicherung besteht wie bei den herkömmlichen Rampenbauweisen aus Blocksteinen, zusätzlich werden Wurzelstöcke und Baustämme in die Ufersicherungsmaßnahmen integriert. Die bei der Pendelrampe durchgeführten Schutzmaßnahmen gegen Erosion ähneln denen für Rampen der aufgelösten Bauweise. Hinter den Sohlgurtsteinen werden Kolkschutzsteine in die Sohle eingebracht, die auch eine Stützfunktion gegenüber den Rampensteinen erfüllen. Aufwendige Nachbett- und Kolksicherungen, wie sie bei Block- und Schüttsteinrampen durchgeführt werden müssen, können bei Pendelrampen entfallen. Die von der Baubezirksleitung Bruck an der Mur entwickelte Pendelrampe ist eine sehr gute Alternative zu den bisher bekannten Rampenbauweisen. Neben den wasserbaulichen Anforderungen werden vor allem die ökologischen Belange durch die an die Natur angelehnte Bauweise erfüllt. Gerade in Hinblick auf die neue europäische Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL), die u.a. einen guten ökologischen Zustand der Gewässer und damit die Durchgängigkeit für aquatische Organismen fordert, ist die Pendelrampe besonders geeignet, die sich aus der Richtlinie ergebenden Forderungen umzusetzen. Anschrift bei Fragen zu den Artikeln: Leichtweiß-Institut für Wasserbau der TU Braunschweig Weitere Artikel zu verwandten Themen siehe Link: sowie: |
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ad 2.) Master-Arbeit am “Institute for Ecopreneurship” (IEC) an der FHNW - University of Applied Sciences Northwestern Switzerland (Fachhochschule Nordwestschweiz) WASSER, FLUSS UND FORM eine Annäherung an ganzheitliches Design von Flussrenaturierungen Niels Werdenberg Biologe, Umweltingenieur “…Eine durchwegs exzellente Arbeit und höchst lesenswerte Lektüre für jeden ernsthaften Studenten des Flussbaus und des Wasserresourcenmanagements.” Callum Coats, Autor und Ökotechnologieexperte Diese umfassende Arbeit nähert sich aus ganzheitlicher Sicht dem Wesen des Wassers und der Fließgewässer. Sie umschreibt die Eigenschaften des Mediums, seine natürlichen Strömungsphänomene und liquide Strukturierung und leitet daraus mögliche Synthesen für den Wasserbau, für Renaturierungsmaßnahmen und für das Resourcenmanagement ab. Da die innere und äußere Dynamik natürlicher Energien sei es in Bezug auf Wasserqualität oder auf Strömungsphänomene in der herkömmlichen Hydrologie und Wasserwirtschaft bisher nur wenig Beachtung fand, zieht diese Arbeit Beobachtungen von außerhalb des wissenschaftlichen Mainstreams heran, unter anderen den alternativen hydrologischen Ansatz des Österreichischen Naturkundlers Viktor Schauberger (1885-1958) sowie neueste Ergebnisse aus der physikalisch orientierten Wasserforschung. Verschiedene flussbauliche Designs werden vor diesem Hintergrund diskutiert und in einen ganzheitlichen Zusammenhang gebracht. Wie der Autor aufzeigt, können Ingenieure davon profitieren, den Wasserbau als Kommunikation mit dem natürlichen Energiefluss eines Fließgewässers zu verstehen, wobei durch Aspekte des Materials, der Form und der Bewegung kommuniziert wird: In einer gelungenen Kommunikation scheinen sich selbst bei minimalem Materialinput die durch das Design hervorgerufenen Strömungsmuster zu verstärken und zu vervielfältigen, während ein resonanzloses Design Widerstände erzeugt und die Effizienz und Lebensdauer der Konstruktion herabsetzt. Die Art dieser Kommunikation wirkt sich ebenfalls auf die liquide Strukturierung des Flusses, das Angebot an aquatischem Habitat und möglicherweise auch auf die Gewässergesundheit aus, da vielfältige Synergien zwischen der natürlichen Bewegungsform des Wassers, seiner Vitalität und der Gesundheit des Ökosystems zu bestehen scheinen. Die Arbeit beleuchtet entsprechende Beobachtungen und Konzepte zur Informationsspeicherung und zur energetischen Qualitätskomponente des Wassers, deren Einbindung gerade auch für Renaturierungsprojekte von Nutzen sein kann. Nicht zuletzt geht der Autor in dieser Arbeit auch auf die gesellschaftliche und kulturelle Dynamik des Systems Flusslandschaft ein, einem Wirkungsfeld von weiteren Synergien zwischen nachhaltiger Ökosystemgesundheit und dem Design ökologisch orientierter Restaurationsprojekte, wo ebenfalls eine entsprechende Kommunikation der Akteure gefragt ist. Exemplarisch für eine geglückte Kommunikation auf den angesprochenen Ebenen werden verschiedene Konstruktionen des Österreichischen Flussbauers Otmar Grober diskutiert, welche aus natürlichen Materialien bestehend und auf Niedrigwasserniveau gesetzt mittels Anregung von natürlichen Fließmustern einen effizienten, kostengünstigen Hochwasserschutz erzielen und zudem die Gewässergesundheit und den Erholungswert der Landschaft unterstützen. Im letzten, praktischen Teil der Arbeit unterzieht der Autor ein experimentelles Flussrenaturierungs-projekt der Australischen Griffith University einer ganzheitlichen Analyse, wobei auf strömungstechnische Aspekte vertieft eingegangen wird, um Lösungen für das Problemfeld Lenkleistung erarbeiten zu können. Das Projekt der Universität sieht vor, die Geschiebedynamik und das Habitatangebot des Australischen Hunter River mittels Einbau von Totholzstrukturen zu vergrößern. Die Planer sind aber unzufrieden mit deren strömungslenkenden Wirkung. Der Autor zeigt hier auf, dass durch eine Adaption der Stirnseite zu einer mehr organischen Form eine einrollende Längswirbelbewegung entsteht, welche die Lenkleistung der Holzkonstruktionen erheblich verbessern könnte. Diese Arbeit umfasst rund 90 Seiten und ist in voller Länge derzeit nur auf Englisch verfügbar; dazu gibt es auch eine vierseitige Zusammenfassung auf Deutsch beide können als pdf-Versionen hier bezogen werden: http://www.vortexresolutions.com
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ad 3.) Technische Universität Graz, Institut für Wasserbau Derzeit (2006) schreibt Dipl.-Ing. Mag. Christine Sindelar an einer Dissertation über die Flussbau-Maßnahmen von Wassermeister Otmar Grober, (Baubezirksbehörde Bruck an der Mur), welcher sich Grundsätzen Viktor Schaubergers „Man reguliert einen Fluss nicht vom Ufer her sondern aus/mit dem Medium selbst“ verpflichtet fühlt. |
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